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Fallrohrsanierung in Holland

Heinz und Ecki unterwegs in Holland bei unserem Kunden Proline.

Die Jungs von Proline sind echte Experten in Sachen Fallrohrsanierung. Das Schwedische Modell – wo sich der Hauptsitz von Proline befindet – hat dies zu einem echten Erfolgs-Rezept gemacht. Die Anwohner werden nur so kurz wie möglich von ihrer Abwasserleitung getrennt und die Sanierer von Proline sanieren die Haltung und öffnen die Einlaufe innerhalb kürzester Zeit. Im Fall Enschede hatten sie es mit einem 15-stöckigen Hochhaus und 18 Einläufen in der Fallleitung zu tun.
Hammer Job!
Nach der Reinigung mittels RENSSI Reinigungswerkzeug konnten die Sanierer bei der Kamerauntersuchung dann den teilweise desolaten Zustand der Rohre erkennen. Einläufe waren zum Teil eingebrochen und das Gussrohr nur noch hauchdünn. In diesem Zustand dauert es nicht mehr lange bis Wände feucht werden und umfangreichere Maßnahmen zur Sanierung durchgeführt werden müssten – bis hin zu aufwändigen und kostenintensiven Stemmarbeiten zum Austausch der Rohre.

Hier kann durch die grabenlose Sanierung präventiv gehandelt werden.

Gussrohre können je nach Belastung stark korrodieren. Eine Aussage über die allgemeine Lebensdauer der Gussrohre zu treffen, ist nach unserer praktischen Erfahrung kaum möglich. Faktoren wie Abwasserzusammensetzung, Durchlüftung und Wasserqualität spielen eine wesentliche Rolle. Allem Voran aber ist die Stärke von Gussrohren nicht durchgängig gleich und die Oxidation, in diesem Fall „verrosten“, kann wie bei jeder chemischen Reaktion durch Umwelteinflüsse unterschiedlich verlaufen. Sollten Gussrohre nicht wie hier durch verrosten zerstört werden, würden sie spätestens nach der obligatorischen Reinigung im Falle einer Verstopfung zerstört. Man kann sich kaum vorstellen bei wie vielen Häusern weltweit ein solcher Zustand vorliegt.

Der Inliner wurde vom Dach aus in Richtung Erdgeschoss eingebaut und dafür unseren Flex 3D, 4mm sowie Combi-Tec EP 60 verwendet. Der Einbau von oben nach unten verlief reibungslos und die Sanierer konnten das Fallrohr mit Dampf aushärten. Dazu wurde die mobil einsetzbare PL-DampfBox mittels Kran auf das Gebäude gehoben.

Das Ergebnis konnte bei vorliegendem Altrohr-Zustand nicht besser aussehen und der neue Epoxid-Nadelfilzverbund kann die anfallenden Abwässer für weitere Jahrzehnte in geregelte Bahnen bringen.
Nach Meisterung der ersten Herausforderung mussten nun aber noch die Einläufe der angeschlossenen Wohnungen und Räume geöffnet werden. Wo es möglich war kam für diese Fräsarbeiten RENSSI Werkzeug zum Einsatz, ansonsten ein Fräsroboter. Durch die teilweise komplett zusammengefallenen Einläufe war es nicht ganz einfach die Fräspunkte genau zu bestimmen da in manchen Fällen kein klarer Abdruck mehr zu sehen war. Mit Hilfe des Kameralichtes und der großen Erfahrung der Sanierer, konnten aber alle 18 Einläufe korrekt geöffnet werden.
Am Folgetag konnten als letzter Arbeitsschritt die Einläufe mittels PointHat System wieder angebunden werden. Dazu wird ein Silikonpacker mit einem PointHat bestückt und an dem Einlauf positioniert, sodass der Einlauf wieder fachmännisch integriert wird.

Insgesamt konnten die eigentlichen Sanierungsarbeiten in zwei Werktagen durchgeführt werden und die Bewohner des Hochhauses mussten nur minimale Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen. Proline stellt den Bewohnern während der Ausfallzeiten mobile sanitäre Anlagen zur Verfügung und versucht in der gesamten Bauzeit so wenige Störungen wie möglich zu verursachen. Im Vergleich zu einem Austausch der Rohre in offener Bauweise halten diese sich bei der Sanierung mittels PL-Inliner im minimalen Bereich.

Wenn auch sie die Möglichkeiten der innenliegenden Fallrohrsanierung mit PL-Inliner kennenlernen wollen, melden sie sich gerne bei uns.

Wir arrangieren Schulungen in unserer Akademie oder beraten Sie unverbindlich.